Tipps & Tricks

Velo

Nach Schlechtwetter-Fahrten

  1. Feuchtes oder angefeuchtetes Bike mit Motorex Bikeclean einspritzen
  2. Mit Bürste überall leicht einreiben
  3. Mit Wasserschlauch (wenn Hochdruckreiniger, Sprühstrahl) gesamtes Bike abspritzen. Lagerpunkte Hinterbau, Radlager, Tretlager, Motorenlager, Steuerlager, Abstreifringe der Standrohre von den Federelementen, nur kurz vom Schmutz befreien
  4. Bike trocknen lassen
  5. Die Standrohre (eintauchende Rohre) der Gabel, der Dämpfer sowie die absenkbare Sattelstütze mit einem sauberen Lappen abwischen. Dann etwas Brunox Federgabeldeo unter die Dichtlippen geben und 2-3 Mal durchfedern oder absenken. Falls vorhanden, den Fernbedienungshebel und die Drehteile an Gabel und Dämpfer ebenfalls mit Brunox behandeln. Alle Lagerpunkte von Hinterbauten leicht mit Brunox Federgabeldeo einsprühen, um lästige Knackgeräusche zu verhindern.
  6. Die trockene Kette je nach Belieben mit Kettenwachs, einem Teflon-ähnlichen Produkt (nimmt weniger Schmutz auf, erfordert jedoch mehr Anwendung) oder Kettenöl mit Haftzusatz behandeln (schmiert besser, nimmt jedoch mehr Schmutz auf und erfordert häufigere Reinigung)
  7. Zwischendurch alle Schrauben und Luftdruck kontrollieren

Nach Schönwetter-Fahrten: Punkt 5 bis 7 ausführen

TEST

  1. Feuchtes oder angefeuchtetes Bike mit Motorex Bikeclean einspritzen
  2. Mit Bürste überall leicht einreiben
  3. Mit Wasserschlauch (wenn Hochdruckreiniger, Sprühstrahl) gesamtes Bike abspritzen. Lagerpunkte Hinterbau, Radlager, Tretlager, Motorenlager, Steuerlager, Abstreifringe der Standrohre von den Federelementen, nur kurz vom Schmutz befreien
  4. Bike trocknen lassen
  5. Die Standrohre (eintauchende Rohre) der Gabel, der Dämpfer sowie die absenkbare Sattelstütze mit einem sauberen Lappen abwischen. Dann etwas Brunox Federgabeldeo unter die Dichtlippen geben und 2-3 Mal durchfedern oder absenken. Falls vorhanden, den Fernbedienungshebel und die Drehteile an Gabel und Dämpfer ebenfalls mit Brunox behandeln. Alle Lagerpunkte von Hinterbauten leicht mit Brunox Federgabeldeo einsprühen, um lästige Knackgeräusche zu verhindern.
  6. Die trockene Kette je nach Belieben mit Kettenwachs, einem Teflon-ähnlichen Produkt (nimmt weniger Schmutz auf, erfordert jedoch mehr Anwendung) oder Kettenöl mit Haftzusatz behandeln (schmiert besser, nimmt jedoch mehr Schmutz auf und erfordert häufigere Reinigung)
  7. Zwischendurch alle Schrauben und Luftdruck kontrollieren

Nach Schönwetter-Fahrten: Punkt 5 bis 7 ausführen

Regelmässige Wartung ist entscheidend für langanhaltende Freude am Fahrrad. Sie verhindert frühzeitige Abnutzung und Lagerdefekte, die während der Fahrt ärgerlich werden können.

Für Vielfahrer ab 2000 km empfehlen wir jährliche Serviceintervalle. Andernfalls sollten alle 2 Jahre mindestens ein Service von einem Fachgeschäft durchgeführt werden.

Vorteile des Services beim Fachgeschäft:

  • Vermeidung hoher Reparaturkosten durch rechtzeitige Behandlung von Kettenantriebsverschleiss.
  • Sicherheitsrelevante Kontrolle und Austausch von Bremsbelägen, Bremsscheiben oder Felgenverschleiss.
  • Austausch der Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre für optimale Bremsleistung.
  • Früherkennung und Behebung von Lagerproblemen, die zu grösseren Reparaturen führen und ein unangenehmes Fahrgefühl verursachen.
  • Die regelmässige Wartung der Federungselemente sind besonders wichtig: Vielfahrer sollten alle 1–2 Jahre einen grossen Service durchführen lassen, während ein kleinerer Service jährlich empfohlen wird. Bei Funktionsstörungen oder starker Verschmutzung können grössere Schäden auftreten und die Funktionalität beeinträchtigen.
  • Regelmässige Kontrolle des Verschleisses der Bremsbeläge ist wichtig, um Schäden an den Scheiben oder Felgen zu vermeiden.
  • Bei Quietschgeräuschen der Bremse niemals ölhaltige Pflegesprays verwenden! Dies kann zu Beschädigungen der Bremsbeläge führen und die Bremskraft erheblich beeinträchtigen.
  • Die Bremsscheiben sollten regelmässig kontrolliert werden, mindestens 1,5 mm Dicke sind für die Sicherheit erforderlich.
  • Hydraulische Bremsen sollten bei einem wandelnden Druckpunkt oder alle 2 Jahre entlüftet werden, um optimale Leistung sicherzustellen.
  • Geknickte Bremsleitungen sollten ausgetauscht werden, da ein hoher Druck zu plötzlichem Versagen der Bremse führen kann.

Der Kettenantrieb stellt die grösste Verschleissquelle am Fahrrad dar, insbesondere bei E-Bikes. Daher ist es sinnvoll, diesen regelmässig zu pflegen. Durch den rechtzeitigen Austausch der Kette können grössere Reparaturen an den Zahnkränzen und unnötige Probleme auf Tour vermieden werden.

Tipps:

  • Regelmässige Kettenverschleiss-Kontrolle (Kettenlehre oder durch Fachmann). Bei E-Bikes alle 1’500 km, bei normalen Bikes alle 2’000 km.
  • Bei E-Bike höhere Trittfrequenz (70- 95 Umdrehungen) anstreben.
  • Regelmässige Reinigung und Schmierung der Kette.
  • Bei Wintergebrauch ist es unerlässlich, alle 2-3 Tage dickes Kettenöl aufzutragen. Im Frühling sollte die Kette ausgetauscht werden.

Eine fehlerhafte Schaltung kann ärgerlich sein! Damit die Schaltung einwandfrei funktioniert, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Das Schaltauge (Ausfallende) muss korrekt ausgerichtet sein.
  • Nach Stürzen auf das Schaltauge unbedingt überprüfen lassen oder von einem Fachmann ausrichten lassen.
  • Ein Schaltauge, das mehrmals gerichtet wurde, sollte ausgetauscht werden.
  • Schwergängige Schaltzüge und Hüllen ersetzen, da es zu einer schlechten Schaltperformance führt.
  • Wechselräderspiel und Abnützung beim Wechsel kontrollieren bzw. ersetzen.
  • Bei elektronischen Wechseln: Sind die Batterie geladen? Evtl. Ersatz-Akku mitnehmen.
  • Bei SRAM AXS Schaltungen 1x im Jahr die Knopfzelle im Schalthebel tauschen.

Tipp für Vielfahrer/innen: Ersatzschaltauge ins Gepäck!

Für eine optimale Pflege kannst du folgendes beachten:

  • Nach jeder Fahrt die Federgabel und den Stossdämpfer reinigen und die Dichtlippen leicht mit Öl benetzen, um Schmutzablagerungen zu verhindern.
  • Beachte den «SAG» und überprüfe den Luftdruck in den Federungselementen.
  • Die Zugstufenverstellung (meistens ein roter Drehknopf) so einstellen, dass die Federung schnell genug ausfedern kann, ohne Nachwippen oder Abspringen des Rades.
  • Im Winter tendenziell die Einstellung etwas öffnen, im Sommer eher leicht schliessen (Achte auf die Drehrichtung, oft im Uhrzeigersinn markiert).

Bei Unsicherheiten bezüglich der Einstellungen sind wir gerne für dich da! 

Der optimale Luftdruck verbessert die Traktion, den Komfort und die Sicherheit des Fahrrads. Zu niedriger Druck kann durch das Walken den Reifen oder Schlauch auf der inneren Seite beschädigen, während zu hoher Druck den Komfort beeinträchtigt und das Fahrrad auf losem Untergrund weniger kontrollierbar macht. 

Tipps:

  • Kontrolliere regelmässig den Luftdruck in den Pneus.
  • Alte, harte und rissige Reifen sollten ausgetauscht werden. 
  • Rennradreifen sollten ausgetauscht werden, wenn sie etwa 1,5 cm flach sind, oder Verschleisspunkte zu erkennen sind.
  • Verletzte Seitenwände der Reifen können Unwucht verursachen und zu Defekten führen –  sie sollten eventuell ausgetauscht werden.
  • Bei häufigen Platten beim Mountainbiken empfehlen wir ein Tubeless-System.
  • Für Enduro- und Freeride-Fahrer empfehlen wir zusätzlich zum Tubeless ein Pannenschutzring (z. B. Crush Core), um die Felgenwände zu schützen. Seitenverstärkte Reifen können auch helfen, sind jedoch sehr schwer.
  • Für mehr Fahrkomfort empfehlen wir breitere Reifen. Die Felgenbreite ist dabei besonders zu berücksichtigen. Zu schmale Felgen führen dazu, dass der Reifen in Kurven abknickt.

Optimale Luftdrücke:

  • MTB Schlauch 27/29“: 1,7–2,5 Bar
  • MTB Tubeless: 1,2–2,0 Bar
    • E- MTB: Zusätzlich 0,3–0,5 Bar
  • Rennvelo Schlauch: 6.0–8.0 Bar
  • Rennvelo Tubeless: 4.0–5.0 Bar
  • Citybike 28“: 4.0–5.0 Bar
  • Kinderbikes: 1.0–3.0 Bar (je nach dicke der Reifen) 

Rennvelo Hooklees
Beachte die Empfehlung des Felgenherstellers, welche Pneus verbaut werden dürfen (Unfallgefahr bei falschen Reifen, wenn diese abspringen).

Carbon ist bekannt für seine Leichtigkeit, Steifigkeit und Festigkeit. Allerdings kann es bei Stürzen auf scharfe Kanten beschädigt werden und dadurch gefährlich werden. Wenn beim Reinigen Beschädigungen an Rahmen, Felgen, Lenker oder Sattelstützen (Sattelgestellen) entdeckt werden oder komische Knackgeräusche beim Treten auftreten, sollte unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden.

Tipps:

  • Beachten Sie unbedingt die vom Hersteller angegebenen Anzugsmomente für Lenker und Sattelstütze (in der Regel um 5 Nm)
  • Verwende Carbonhaftpaste, um eine bessere Haftung bei geringerer Klemmkraft zu erzielen. Verwende dabei unbedingt einen Drehmomentschlüssel!
  • Montieren Sie keinen Seitenständer, Schutzbleche oder ähnliches an Carbonrahmen (Rohrverletzung)
  • Die Reinigung von Carbon erfolgt identisch wie bei Aluminiumrahmen.
  • Als Pflegeprodukte empfehlen wir Brunox Carbonpflege.

Akkus sind Verfechter von grosser Hitze und Kälte.

Tipps:

  • Winterlagerung in Räumen mit 5–20° und 20–30 % Ladung!
  • Bei offener Carportlagerung: Akku entnehmen
  • Bei Lagerung in isolierter Garage: Akku im Bike lassen
  • Bei vielem Herausnehmen des Akkus die Akkupole und Steckverbindungen mit Polfett behandeln! Korrosion bei Feuchtigkeit möglich.
  • Im Sommer das Fahrrad niemals mit dem Akku in direkter Sonneneinstrahlung stehen lassen (entferne den Akku).
  • E-Bikes sollten niemals hinter einer Glaswand mit direkter Sonneneinstrahlung aufgestellt werden.
  • Trenne den Akku bei Nichtbenutzung nach dem Ladezyklus vom Netz.
  • Beim Transport auf einem Heckträger muss der Akku entfernt werden.

Wissenswertes:

  • Tagfahrlicht bei allen E-Bikes 25 km/h und 45 km/h Pflicht.
  • Licht als Fixmontage oder Batteriebetrieben möglich.
  • Licht hinten keine Pflicht, ausser bei Nacht. 
  • Alle 45 km/h Bikes brauchen ein Fahrzeugausweis und eine gelbe Nummer (Mofa). Es besteht die Pflicht eines Helmes und Rückspiegels. Radwege sind für diese Fahrräder verboten (ausser explizit erwähnt). 
  • E-Bike Fahrer müssen mindestens 14 Jahre alt sein und ein Führerausweis besitzen der Kategorie M (oder G).
  • Wer über 16 Jahre alt ist, braucht für ein 25 km/h E-Bike keinen Führerausweis.
  • Wir empfehlen, in jedem Fall und jederzeit einen Helm zu tragen.

Unwohlsein, Druckstellen beim Sitzen, taube Hände oder Rückenverspannungen können den Genuss beim Fahrradfahren trüben. Jeder Mensch ist einzigartig gebaut, daher benötigt auch jeder eine individuelle Einstellung. In unserem Sortiment führen wir verschiedene ergonomische Sättel und Griffe, um dir die optimale Lösung bieten zu können.

Wir nutzen unsere Erfahrung, um dein Velo so anzupassen oder zu modifizieren, dass das Radfahren wieder zum Genuss wird. 

Zögere nicht und komm bei uns vorbei! 

Für Tagestouren empfehlen wir

  • Satteltasche, Hüftbag oder kleiner Rucksack
  • Schlauch, Pumpe, Pneuheber sowie ein Multitool mit Kettenschloss
  • Tubeless: Tubeless Reparaturtool mit Ersatz-Salami

Für grössere Touren (Enduro, Freeride) empfehlen wir zusätzlich:

  • Bike Rucksack evtl. mit Rückenprotektoren (Schutz bei Sturz)
  • Ersatzbremsbeläge
  • Erste-Hilfe-Set

E-Bike Displays

Finde schnell und einfach Erklärungen zu deinem E-Bike-Display! Ein Klick auf das Bild führt dich direkt zu den YouTube-Videos.

Fehlt dein Display? Melde dich gerne bei uns! 

Langlauf

Wie überall gilt auch beim Langlauf: Mit gut gepflegtem Material fährt es sich besser!

Tipps:

  • Für Personen, die regelmässig über 500 km pro Saison laufen, empfehlen wir einen Steinschliff mit Grundpräparation, idealerweise im Frühling oder Herbst.
  • Für Gelegenheitsläufer empfehlen wir dasselbe alle 2 Jahre.
  • Im Frühling für die Übersommerung Heisswachs aufzutragen, um ein Austrocknen und Verfaserung des Belags zu verhindern. Andernfalls ist ein neuer Steinschliff erforderlich.
  • Alle 50 km empfehlen wir die Anwendung eines Flüssigparaffinsprays (z. B. Toko High Performance oder ähnliches) oder das Einbügeln von Heisswachs.
  • Alle 200 km sollte Heisswachs aufgetragen werden, um den Belag zu pflegen.
  • Bei Fell- oder Schuppenski sollten die Felle mit einem Fellreiniger gesäubert werden. Anschliessend trocknen lassen und 30 Minuten vor der nächsten Fahrt mit Fellimprägnierung behandeln. 
  • Bei extrem kalten Bedingungen kann das Fell von vorne nach hinten mit einem Paraffinblock aufgerieben werden.
  • Normaler Schnellwachs flüssig (Pocket)
    • Haltbarkeit 5 km
    • Einfaches aufreiben und polieren
    • Braucht keine Halterung oder ähnliches
  • Flüssigparafin (zB. Toko High Performance):
    • Haltbarkeit 25 km
    • Aufsprühen und mit spezieller Polierbürste ausbürsten
    • Braucht keine zusätzlichen Ausrüstungen
  • Heisswachsen (zB. Toko Performance):
    • Haltbarkeit 25 km
    • aufbügeln, abziehen, ausbürsten
    • Braucht Equipment wie: Bügeleisen, Skihalterung, Abziehklinge, Bürste sowie Rillenstift
  • Isantin
    • Haltbarkeit 70 km
    • 2 Schichten auftragen, einreiben
    • Evtl. Bügeln und einbürsten
    • Braucht Skihalterung und evtl. Bügeleisen (geht im Notfall auch ohne!)
    • Hält extrem lang, kann aber nicht auf Parafinwachse aufgetragen werden

Das Verschieben moderner Bindungen kann zu erheblichen Verbesserungen der Lauf- und Haftfähigkeiten führen. In etwa 70% der Fälle können die Einstellungen für Klassik- und Skatingskis auf 0 belassen werden.

Tipps für die Verschiebung:

  • Skatingskis: Bei eisiger Spur und wenn die Schaufel wegrutscht
    • Bindung je nach Bedarf auf +1 bis +3 einstellen
  • Skatingskis: Bei kalten Pulverschneeverhältnissen von –10°C bis –30°C und stumpfem Schnee
    • Bindung je nach Bedarf auf –1 bis –3 einstellen. Beachte jedoch eine mögliche Verschlechterung der Führungseigenschaften.
  • Klassikski: Bei glasiger bis eisiger Spur und wenn der Ski nach hinten wegrutscht
    • Bindung je nach Bedarf auf +1 bis +3 einstellen, um mehr Grip zu erhalten. Das Gleitverhalten kann beeinträchtigt werden.
  • Klassikski: Bei kaltem Pulverschnee, der nicht viel Grip benötigt
    • Bindung je nach Bedarf auf –1 bis –3 nach hinten stellen.
  • Wenn der klassische Fellski bei normalen Verhältnissen auf Stellung 0 nicht greift, ist der Ski möglicherweise zu hart gespannt und wird daher bei eisigen Verhältnissen nicht halten.
 
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